Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

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Lativ
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Lativ » Samstag 30. Mai 2020, 17:18

Manni Sch. hat geschrieben:
Mittwoch 27. Mai 2020, 11:44
Ein weiterer Bond-Film: Stirb an einem anderen Tag 7/10

Positiv: Recht gute Story, gutes Titellied von Madonna, Halle Berry als Bond-Girl ist eine Wucht.
Negativ: Ein Auto, dass unsichtbar werden kann, die von mir sehr geschätze Rosamund Pike in einer frühen Rolle die sie nicht gut meistert, die CGI - insbesondere der total mies getrickste Kite-Flug.
So unterschiedlich können Meinungen sein, für mich ist das der einzige Bond Film der das Prädikat 'Besonders Scheiße' verdient hat, oder um es noch deutlicher zu sagen...der mieseste Bond Film Ever und eine Schande für die Reihe !

Zu der Zeit Feierte Bond mit dem 20 Film ein Jubiläum und man hat es Gründlich vermurkst. Angefangen bei Madonna's 'Die Another Day' der für einen Bond Film völlig unpassend war, der Instrumentale Part ist dabei noch recht annehmbar und stellenweise sogar gut, der 'Gesang' aber Grauenhaft und zu diesem Zeitpunkt (Jahrtausendwende) begann sie ihre qualitativ abnehmende Stimme Technisch aufzuwerten.
Was mir aber Positiv auffiel war das Theme an sich weil es 'erfrischend' anders aufgebaut war, das erste mal das Bond noch dazu fast durchgehend als Figur direkt mit eingebaut wurde.

So der Film selbst, du hast es gesagt, das Unsichtbare Auto, der abwertende Rückblick auf Gadgets vergangener Bond Filme, die Szene im Schneemobil als Bond an der Eiswand Hang und anschließender Kite Sequenz wurde derartig Dilettantisch umgesetzt das es sogar komisch wirkt und das größte Ärgernis ist. Das hätte ich mit einem Matchbox Fahrzeug und einem Klumpen Eis nicht schlechter hinbekommen.

Ganz wichtig die Story, ähnlich unrealistisch und überzogen wie bei DSdml und Moonraker und Zielt am Genre Spionage Film total vorbei. Die Nebencharaktere Graves= Schlechte Karikatur, Zao = Langweilig, Frost: Blass, Jinx: Bad Girl from the Bronx die einzig mit Sexappeal punktet.
Den Ort einer Gen Klinik 'Los Organos' zu nennen macht es auch nicht besser.

Der Humor ist eine der wenigen Lichtblicke.

Bleibt nur zu sagen, ein 'Michael Bay' hätte einen Bond Film auf jedenfall nicht schlechter Inszeniert, eher besser.

Höchstens 35 % in der Bewertung.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Sonntag 31. Mai 2020, 00:10

STAR WARS: EPISODE IV - EINE NEUE HOFFNUNG 7,5/10

Gut, wenn auch mit ein paar schwächen. Rein technisch gesehen und von den Maßstäben, die der Film gesetzt hat, aber natürlich eine glatte 10/10.

In den kommenden Tagen kommen dann noch Episode V und VI.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Manni Sch. » Sonntag 31. Mai 2020, 07:19

Der nächste Bond-Film: Casino Royale 9/10

Neben Goldfinger sicherlich der beste Bond-Film.

Das Königsspiel - Ein Meister wird geboren 8,5/10

Mit Dank an Scholley: Schöner Film mit einer ganzen Riege bekannter Darsteller (z.B. Ben Kingsley, Laurence Fishburne, Joan Allen), einer schönen Story und auch einer Botschaft an Eltern, die bei der Förderung ihrer begabten Kinder zu weit gehen. Ebenfalls interessant die vielen Informationen zu dem Schachgenie Bobby Fischer.
Über Bobby Fischer und sein legendäres Spiel gegen Boris Spassky gibt es auch einen guten Film: "Bauernopfer - Spiel der Könige" mit Tobey Maguire aus dem Jahr 2014.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Sonntag 31. Mai 2020, 16:16

@Manni Sch.: Schön, dass Dir "Das Königsspiel" so gut gefallen hat. "Bauernopfer" ist - latürnich - auch bekannt und extrem empfehlenswert. Es gibt inzwischen wohl auch eine gute Doku über Fischer namens "Zug um Zug in den Wahnsinn" (OT: Bobby Fisher against the world). Muss ich mir auch mal dringend geben...

Ein Schweinchen namens Babe 10/10

Wirkt immer noch so frisch wie damals 1995 - als der hierzulande Besucherrekorde aufstellte und DISNEY mit "Pocahontas" im Weihnachtsgeschäft das Nachsehen hatte.... "If I had words, I make a day for you!" :-)

Mr. Mercedes Staffel 1 8.5/10

Gelungene Umsetzung des ersten Buches der "Mr. Mercedes"-Trilogie von Stephen King. Hätte - mit Sicherheit auch ein bis zwei Episoden kürzer erzählt werden können - hat mich letztendlich dann aber nicht so immens gestört. Binnen kurzem hab ich nu Harry Treadway - nach "Star Trek: Picard" - schon wieder als gestörte Persönlichkeit/Psychopathen erlebt. Die für die Serie ausgesuchten Songs sind großartig - und gott-sei-Dank auf youtube zu finden. Sehr schön war das Spiel mit dem Vorspann, in dem die augenblickliche Befindlichkeit der Hauptfigur - ein toller Brendan Gleeson - immer auf den Punkt gebracht wird.

Agent Ranjid rettet die Welt 5/10

Mit viel gutem Willen zum blühenden Blödsinn - und auch mit einem Nicker hin zu Rutger Hauer, der offensichtlich viel Vergnügen daran hatte, sich hier drin als Bösewicht zum Affen zu machen - wusste der doch einige unterhaltsame Blödelakzente zu setzen. Hätte den schlimmer erwartet....

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Sonntag 31. Mai 2020, 23:16

Letzte Ausfahrt Brooklyn 8/10

Einstiges Herzensprojekt von Erfolgsproduzent Bernd Eichinger. Basierend auf einem Roman von Hubert Selby Jr., dessen Verfilmung seines Buches "Requiem for a dream" Kultstatus erlangen sollte.
Hier geht es um die Geschehnisse im New Yorker Stadtviertel Brooklyn während einer Streikphase im Jahr 1952 und einiger unmittelbar und einiger weniger unmittelbar Betroffenen dieses Geschehens. Deren Wege sich aber in dieser Szenerie mehrfach kreuzen.
Damals im Alter von 22 Jahren im Kino gesehen (anno 1989) - jetzt mal die Zweitsichtung gewagt.
Hat sich ein Stück weit verbessert zu damals - kommt aber nicht an meinen ungemein packenden Liebling "Requiem for a dream" heran....

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Montag 1. Juni 2020, 23:37

SECRET OBSESSION 7/10 - NETFLIX

Solide reißerisches B-Movie, das aus welchen Gründen auch immer meint mit dem Titel schon gefühlt die Hälfte des Films verraten zu müssen.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Manni Sch. » Dienstag 2. Juni 2020, 08:13

Bauernopfer - Spiel der Könige 8/10

Passend zum Film "Das Königsspiel" der Film über Bobby Fischer und der Kampf der Schachgenies aus Ost und West - Boris Spassky und Bobby Fischer - in Rejkjavik. Spannende Story, inbesondere die Darstellung von Tobey Maguire muss hervorgehoben werden. Es gab auch schöne Bilder von Island.

Der nächste Bond: Ein Quantum Trost 7/10

Der Film hat mich ratlos gemacht, die Bewertung viel mir schwer. Zum Teil gute Actionszenen (z.B. die Autoverfolgungsjagd am Anfang), schöne bzw. interessante Schausplätze wie in Italien und Bolivien, außerdem die tollen Szenen in Bregenz mit der Aufführung der Oper Tosca. Aber der Film war irgendwie nicht rund, zusätzlich haben mich die extrem schnellen Schnitte gestört. Und für mich einer der schlechtesten Bond-Songs (ist auch nicht meine Musikrichtung).

Star Wars Ep. IX - Der Aufstieg Skywalkers (in 3D) 8/10

Die Macher haben sich Mühe gegeben, die neun Teile irgendwie zusammenzuführen. Aber auch hier war es nicht rund, geniale Szenen und etwas peinliche Szenen (am Ende der Kampf, wo die Rebellen wie Finn ohne irgendeine Ausrüstung auf einem Sternenkreuzer herumlaufen) wechseln sich ab, im achten Teil neu eingeführte Figuren werden fast komplett ignoriert. Dafür schöner Fan-Service mit dem Auftauchen alter Bekannter. Aber für den Abschluss der Reihe sowie die coolen Auftritte von Daisy Ridley gibt es eine Aufwertung.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Lativ » Dienstag 2. Juni 2020, 12:58

Mission Impossible: Fallout 6,5

Natürlich steigert es die Erwartung wenn im Vorfeld von der Kritik eine Lobeshymne ausgeschenkt wird 'Beste Teil seit...' oder 'sogar Bester Teil der Reihe'.
Knackpunkt ist der Aufbau, der Film verliert sich zeitweilig viel zu sehr im Verwirrspiel was auf kosten des Tempos geht. Das die Figur Walker ein Verräter ist war vorhersehbar, spätestens ab dem Punkt als er Hunt um ihn aus dem weg zu schaffen Diskreditierte.

Das Finale im Humanitären Camp in Kaschmir konnte noch Punkte sammeln.

Teil 1 und 3-5 haben mir dennoch deutlich besser gefallen.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Dienstag 2. Juni 2020, 20:35

Mal ein paar "olle Kamellen" via PRIME wieder gesichtet. Zweimal auf Philip K. Dick-Material basierend:

Paycheck - Die Abrechnung 5/10

Ben Affleck als "Reverse Engeneer" - jemand, der bereits bestehende neuartige Elektronik im Auftrag der Konkurrenz untersucht und verbessert. Danach bekommt er eine vertragliche "Datenlöschung" seines Gehirns UND einen fetten Paycheck. Als ein alter Bekannter (Aaron Eckard) ihn dazu verpflichtet, sich für drei Jahre (!) "einzuknasten" um anschließend nie wieder arbeiten zu müssen, ist die in Aussicht gestellte Summe höher als seine Bedenken. Und als er nach drei Jahren sein neues Vermögen sehen will, muss er feststellen, dass er wohl darauf verzichtet hat. Sich aber - selbstverständlich - nicht mehr daran erinnern kann, wieso.... Dieses hübsch-unterhaltsame Puzzle hat sich über die Jahre - fast Jahrzehnte - nahezu gänzlich aus meinem Gedächtnis "aus dem Staub" gemacht. Bei der Überprüfung warum dies so ist, stellte ich fest, dass ich darüber hinaus vergessen/verdrängt hab, dass der von legendären Actionmaestro John Woo inszeniert wurde. Und von dessen Handschrift nur zwei Inszenierungstrademarks (das sich gegenseitig mit der Waffe bedrohen von einstigen Freunden und das durchs Bild flattern einer Taube) übrig geblieben sind.
Ansonsten wirkt der wie von einem X-beliebigen inszeniert.
Funktioniert passabel solange er dauert. Danach beginnt sich die Erinnerung hieran aber ratzfatz zu zersetzen. Ich denke in spätestens zwei Jahren ist da auf meiner geistigen Festplatte nicht allzu viel mehr übrig.....

Next 6.5/10

Nicholas Cage als Las Vegas-Magier, der die Fähigkeit besitzt, zwei Minuten in die Zukunft schauen zu können - und diese verändern zu können. Das konnte Johnny Smith in Stephen King´s "Dead Zone" vom Ergebnis her irgendwie beeindruckender (zu mindest für mich)
Hier verblasst der Rest des Casts (Jessica Biel/Julianne Moore/Thomas Kretschmann/Peter "Columbo" Falk (!)) in wahrlich unspektakulären Rollen.
EIn paar der - optisch aufgeblasenen - SFX-Spielereien machen Spaß, haben aber hier und da auch schon wieder etwas überholtes in ihrem digitalen Halbzeitwert.
Immerhin weiß das Ende hübsch zu überraschen. Vermutlich mochten das viele damals nicht.... Muss man sich so auch erst einmal trauen, finde ich...


Mister Miller ist kein Killer 6/10

Leicht angestaubte - aber kurzweilige (und mit 80 Minuten Laufzeit auch kurzläufige) - Komödie aus "merry old england". Mit dem legendären Peter "Inspektor Clouseau"/"Dr. Seltsam" Sellers in der Hauptrolle.
Und dem patentierten Robert Morley (trat in einem Miss Marple-Film und öfters neben Vincent Price auf).
Donald "Halloween"-Dr. Loomis Pleasence huscht auch mal kurz anfänglich zweimal durchs Bild.
Als eine gewiefte Managerin von ihrem US-Konzern nach England "in die Wüste" geschickt wird, trifft sie im Zug auf den Erben einer alteingesessenen Tweed-Fabrik. Nun ja, was man in Edinburgh Ende der Fünfziger so "Fabrik" nannte.
Die sie - nach gefühlt fünfzehnminütiger Besichtigung - anfängt auf links und somit auf Erfolgskurs dreht.
Sehr zum Missfallen des schüchtern-zurückhaltenen Chefs der Buchhaltung (und dem Rest der angestaubten männlichen Belegschaft - der Film trägt nicht zu Unrecht in der OV den Titel "Battle of the sexes") - eben Mister Miller (Sellers).
Der alsbald Mordgedanken durch den Besuch einer Kinovorstellung bekommt. Zu was Kino so immer gut ist, gell? :-)
Inszeniert von Charles Chrichton - der u.a. den legendären britischen Grusel-Anthologie-Film "Dead of Night" schuf, an berühmten TV-Serien wie "Mit Schirm, Charme und Melone", "Black Beauty", "Mondbasis Alpha 1" und "Ein Fisch namens Wanda" zu seinem Schaffen zählt.


Die Königin der Verdammten 1.5/10

Die Fortsetzung/das Prequel in dem Lestats Entstehung und sein weiteres Wirken in der Jetztzeit (also späte Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts) umfasst. Fußend auf dem legendären "Interview mit einem Vampir".
Während der prominent besetzt und beinah ähnlich opernhaft ausladend erzählt wurde, wie Coppolas "Bram Stokers DRACULA", geht dem hier jegliche Finesse in Inszenierung, Drehbuch und Bildern ab.
Der sieht einfach aus wie ein drittklassiges TV-Movie-of-the-week, das allerdings die Autorin von "Twilight" entsprechend inspiriert haben könnte, ihren Schmonzes basierend auf diesem Quark zu .... "erfinden".
Inspirationsloser inhaltsloser Mist, der nur filmischen Allesfressern ein Glücksgefühl bescheren dürfte. Das war der einzige Grusel, den der mir bereiten konnte.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Dienstag 2. Juni 2020, 20:47

scholley007 hat geschrieben:
Dienstag 2. Juni 2020, 20:35
Mal ein paar "olle Kamellen" via PRIME wieder gesichtet. Zweimal auf Philip K. Dick-Material basierend:

Paycheck - Die Abrechnung 5/10

Ben Affleck als "Reverse Engeneer" - jemand, der bereits bestehende neuartige Elektronik im Auftrag der Konkurrenz untersucht und verbessert. Danach bekommt er eine vertragliche "Datenlöschung" seines Gehirns UND einen fetten Paycheck. Als ein alter Bekannter (Aaron Eckard) ihn dazu verpflichtet, sich für drei Jahre (!) "einzuknasten" um anschließend nie wieder arbeiten zu müssen, ist die in Aussicht gestellte Summe höher als seine Bedenken. Und als er nach drei Jahren sein neues Vermögen sehen will, muss er feststellen, dass er wohl darauf verzichtet hat. Sich aber - selbstverständlich - nicht mehr daran erinnern kann, wieso.... Dieses hübsch-unterhaltsame Puzzle hat sich über die Jahre - fast Jahrzehnte - nahezu gänzlich aus meinem Gedächtnis "aus dem Staub" gemacht. Bei der Überprüfung warum dies so ist, stellte ich fest, dass ich darüber hinaus vergessen/verdrängt hab, dass der von legendären Actionmaestro John Woo inszeniert wurde. Und von dessen Handschrift nur zwei Inszenierungstrademarks (das sich gegenseitig mit der Waffe bedrohen von einstigen Freunden und das durchs Bild flattern einer Taube) übrig geblieben sind.
Ansonsten wirkt der wie von einem X-beliebigen inszeniert.
Funktioniert passabel solange er dauert. Danach beginnt sich die Erinnerung hieran aber ratzfatz zu zersetzen. Ich denke in spätestens zwei Jahren ist da auf meiner geistigen Festplatte nicht allzu viel mehr übrig.....

Next 6.5/10

Nicholas Cage als Las Vegas-Magier, der die Fähigkeit besitzt, zwei Minuten in die Zukunft schauen zu können - und diese verändern zu können. Das konnte Johnny Smith in Stephen King´s "Dead Zone" vom Ergebnis her irgendwie beeindruckender (zu mindest für mich)
Hier verblasst der Rest des Casts (Jessica Biel/Julianne Moore/Thomas Kretschmann/Peter "Columbo" Falk (!)) in wahrlich unspektakulären Rollen.
EIn paar der - optisch aufgeblasenen - SFX-Spielereien machen Spaß, haben aber hier und da auch schon wieder etwas überholtes in ihrem digitalen Halbzeitwert.
Immerhin weiß das Ende hübsch zu überraschen. Vermutlich mochten das viele damals nicht.... Muss man sich so auch erst einmal trauen, finde ich...


Mister Miller ist kein Killer 6/10

Leicht angestaubte - aber kurzweilige (und mit 80 Minuten Laufzeit auch kurzläufige) - Komödie aus "merry old england". Mit dem legendären Peter "Inspektor Clouseau"/"Dr. Seltsam" Sellers in der Hauptrolle.
Und dem patentierten Robert Morley (trat in einem Miss Marple-Film und öfters neben Vincent Price auf).
Donald "Halloween"-Dr. Loomis Pleasence huscht auch mal kurz anfänglich zweimal durchs Bild.
Als eine gewiefte Managerin von ihrem US-Konzern nach England "in die Wüste" geschickt wird, trifft sie im Zug auf den Erben einer alteingesessenen Tweed-Fabrik. Nun ja, was man in Edinburgh Ende der Fünfziger so "Fabrik" nannte.
Die sie - nach gefühlt fünfzehnminütiger Besichtigung - anfängt auf links und somit auf Erfolgskurs dreht.
Sehr zum Missfallen des schüchtern-zurückhaltenen Chefs der Buchhaltung (und dem Rest der angestaubten männlichen Belegschaft - der Film trägt nicht zu Unrecht in der OV den Titel "Battle of the sexes") - eben Mister Miller (Sellers).
Der alsbald Mordgedanken durch den Besuch einer Kinovorstellung bekommt. Zu was Kino so immer gut ist, gell? :-)
Inszeniert von Charles Chrichton - der u.a. den legendären britischen Grusel-Anthologie-Film "Dead of Night" schuf, an berühmten TV-Serien wie "Mit Schirm, Charme und Melone", "Black Beauty", "Mondbasis Alpha 1" und "Ein Fisch namens Wanda" zu seinem Schaffen zählt.


Die Königin der Verdammten 1.5/10

Die Fortsetzung/das Prequel in dem Lestats Entstehung und sein weiteres Wirken in der Jetztzeit (also späte Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts) umfasst. Fußend auf dem legendären "Interview mit einem Vampir".
Während der prominent besetzt und beinah ähnlich opernhaft ausladend erzählt wurde, wie Coppolas "Bram Stokers DRACULA", geht dem hier jegliche Finesse in Inszenierung, Drehbuch und Bildern ab.
Der sieht einfach aus wie ein drittklassiges TV-Movie-of-the-week, das allerdings die Autorin von "Twilight" entsprechend inspiriert haben könnte, ihren Schmonzes basierend auf diesem Quark zu .... "erfinden".
Inspirationsloser inhaltsloser Mist, der nur filmischen Allesfressern ein Glücksgefühl bescheren dürfte. Das war der einzige Grusel, den der mir bereiten konnte.
Königin der Verdammten - ist das der mit der leider jung verstorbenen AALIYAH oder? Ich glaube den fand ich damals gar nicht soooo Scheisse. Aber trotzdem beschleicht mich die Vorahnung, dass er eine Zweitsichtung nach all den Jahren Qualitativ nicht überstehen würde... ;)
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Dienstag 2. Juni 2020, 21:31

@Student: genau das isser. Verglichen mit ihrer Rolle hier drin, war ihr Auftritt neben Jet Li in "Romeo must die" höhere Darstellungskunst.... Das hier kann bestenfalls 11-jährige beeindrucken... Oder Fans, an denen Worte wie die meinen ewig abprallen werden......

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Lativ » Dienstag 2. Juni 2020, 22:29

@scholley007

ImeV gehört zu meinen Lieblingsfilmen mit T. Cruise, dieser hier ist ja auch bekannt aber aufgrund der mäßigen Kritiken sah ich mich nicht veranlasst ihn Käuflich zu erwerben und im TV läuft er fast nie oder bestenfalls Werktags um 1-2 Uhr Nachts.
Sollte er mal im Fernsehen laufen, zu ner Menschlichen Uhrzeit, schau ich mal rein um mir selbst ein Urteil zu bilden aber immerhin werde ich auch durch deine Vorwarnung nicht enttäuscht werden.

Im übrigen, so eine aufstrebende Persönlichkeit wie Aaliyah, tragisch das sie so früh starb. Als Niobe war sie gesetzt, möglicherweise ihr verpasster Durchbruch in der Filmwelt.
An die News über ihren Absturz damals kann ich mich noch gut erinnern.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Invincible1958 » Dienstag 2. Juni 2020, 23:00

Lativ hat geschrieben:
Dienstag 2. Juni 2020, 22:29
An die News über ihren Absturz damals kann ich mich noch gut erinnern.
Ich auch. Ein paar Tage vor Ende der Sommerferien und kurz vor 9/11.
Der Sommer 2001 war eigentlich ihr internationaler Durchbruch, was ihre Musikkarriere anging.
"Romeo Must Die" hatte ich im Jahre zuvor auch im Kino gesehen.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Armand » Mittwoch 3. Juni 2020, 00:09

student a.d. hat geschrieben:
Dienstag 2. Juni 2020, 20:47
scholley007 hat geschrieben:
Dienstag 2. Juni 2020, 20:35
Die Königin der Verdammten 1.5/10

Die Fortsetzung/das Prequel in dem Lestats Entstehung und sein weiteres Wirken in der Jetztzeit (also späte Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts) umfasst. Fußend auf dem legendären "Interview mit einem Vampir".
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Königin der Verdammten - ist das der mit der leider jung verstorbenen AALIYAH oder? Ich glaube den fand ich damals gar nicht soooo Scheisse. Aber trotzdem beschleicht mich die Vorahnung, dass er eine Zweitsichtung nach all den Jahren Qualitativ nicht überstehen würde... ;)
Ich kann der Wertung auch nicht beipflichten. 1,5 finde ich maßlos überzogen, welche Note sollen dann die alleine die 50 Vampirfilme die ich gesehen habe und welche schlechter (teils weit schlechter) als dieser waren bekommen. Habe ihn zwar auch schon ein paar Jahre nicht gesehen, dafür aber mehrfach und habe zudem immerhin die ersten sechs Teile der Chroniken gelesen.
Was man bei einer Sichtung nicht machen sollte, ist, den Film als eine direkte Fortsetzung zu betrachten. So gut der erste Film auch war (Für mich noch immer neben Bram Stokers Dracula von Coppola, der beste Vampirfilm), Lestats Charakter war dort doch sehr eindimensional und negativ behaftet dargestellt, was schon dem ersten Buch nicht gerecht wurde, aber aus filmischer Sicht (wie Zeit Straffung) sicherlich die richtige Entscheidung war. Im zweiten Buch, folgte ja Lestats Biografie, (durch welche der erste Teil noch zusätzlich Gewann), und legte den Grundstein für Lestat als Protagonisten der Reihe. Nimmt man nur die Filme, dann verlässt er in Teil eins als "Arsch" die Bühne und ist nun Protagonist.
Was sicherlich wünschenswert für den zweiten Film gewesen wäre, wäre eine tiefere Motivationseinsicht von Akasha gewesen, welche in den Büchern übrigens vorhanden war. So war sie sicherlich generisch, aber hätte man der Reihe gerecht werden wollen, hätte es mindestens ne extra Stunde am Anfang gebraucht und wäre im anderen Genre gelandet. Stattdessen nur ne halbe Erklärung, und damit weg von den Büchern, wäre wahrscheinlich mit den Rechteinhabern nicht verträglich gewesen. So wird sie halt einfach aus dem Hut gezogen.
Was mir damals als Buchlesern übrigens gut gefallen hatte, war die Straffung im hinteren Teil des Film(im Gegensatz zum Buch, mit den langweiligsten 100 Seiten meiner Lesegeschichte). Da muss ich immer lachen, wenn ich daran denke wie die im "Hölle auf Erden Kompendium" als sinnloses herumfabulieren betitelt wurde.
Ebenfalls gut fand ich die Sache mit den Extended Scenes(25 Minuten oder so) auf meiner DVD. Einerseits sehr schön, diese Szenen verfilmt zusehen, andererseits sieht man als Filmnerd halt auch, dass vieles redundant gewesen wäre, schlecht fürs Pacing etc. Ich finde echt sehr schade, dass die Königslösung, eine Special Extended Edition, wie bei „Herr der Ringe“, sonst nicht genutzt wird.
Das mit Aaliyah fand ich auch immer sehr traurig, ich mochte sie hier und in ihrem zweiten Film "Romeo must die" sehr. Den habe ich mir allein wegen der Chemie zwischen Jet Li und ihr 10-mal oder so angesehen (obwohl der natürlich von den beiden mal abgesehen, unnötige Szenen drin hat und viel Potential verschenkt.)
Ich würde mich freuen, würde man mal ernsthaft versuchen die ersten 4 Bände mit gleicher Besetzung zu verfilmen. Die sind abgesehen von der einen Passage im dritten, doch ziemlich gut. 3 x 180, 1 mal 150 für Teil 3 :mrgreen: Immer her damit. (Das dies unrealistisch ist, ist mir klar, weil die Teile von der Art sehr verschieden sind (wie Narnia) und gerade Teil 4 mit der Vergewaltigung schon recht heftig.) Alles was man nicht mit der Standartmasche vermarkten kann, wird leider links liegen gelassen, bzw. nur ein Teil rausgepickt.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Mittwoch 3. Juni 2020, 19:35

BIG 7/10

Erstmalig gesichtet. Nette Komödie, aber 30 ÜBER NACHT gefällt mir trotzdem mindestens genau so gut.

Tom Hanks ist klasse, für einen Oscar nominiert hätte ich ihn dafür aber trotzdem nicht. Die Wandlung der weiblichen Hauptfigur war mir zudem etwas zu plötzlich.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Freitag 5. Juni 2020, 22:03

Porco Rosso 8/10

Schönes Fliegerabenteuer im faschistischen Italien der frühen 1930er Jahre spielend. Das in ein (menschliches) Schwein (menschlicher Körper, Schweinekopf) verwandelte Fliegerass Porco Rosso verdingt sich als Kopfgeldjäger seine Brötchen und hat somit einen Großteil der kriminell organisierten "Freibeuter der Lüfte" an der Backe. Nachdem ein amerikanisches Fliegerass, das den Baddies zuarbeitet, den auf dem Weg nach Mailand befindlichen Porco abgeschossen hat, muss dieser seine Maschine reparieren lassen. Durch die Bekanntschaft mit der mechanisch hochbegabten Enkelin seines sonst immer bemühten Mechanikers, kommt eine neue Variante ins Spiel.... Schön anzuschauen, mit humoristischen Einsprengseln und einem Hohelied auf die Frauen, die ihren im Krieg/auf Auslandseinsätzen befindlichen Herren den Rücken freihalten und darüber hinaus die Familien in Eigenregie großziehen.
Vielleicht das am sympathischsten feministisch unterfütterte Kerleabenteuer, das mir in Form eines Animationsfilms je gereicht wurde.
Studio Ghibli kann es halt.... .-)


Johnny B. Goode 2/10

Beinah so schlimm wie der zuletzt von mir vorgestellte "Königin der Verdammten" - den hier hatte ich noch nie gesehen, wollte mir den aufgrund des Casts aber mal geben. Wir haben Anthony Michael Hall - der schlacksige Nerd aus "Das darf man nur als Erwachsener - 16 Candles", "Breakfast Club" und "L.I.S.A. - Der helle Wahnsinn" - als populärer Highschoolfootballstar. Da begann Halls Verwandlung zum muskelbepackten Erwachsenen - irgendwie verschwand mit dem Anwachsen seiner Muskelmasse gleichzeitig sein Sinn für Humor. Hier drin buhlen so einige Universitäten um seine Gunst um ihn ihren Erfolgsteams einzuverleiben. Sein Highschoolcoach (Paul Gleason - der in "Breakfast Club" den Lehrer gab) will seinen Schützling an einer bestimmten Uni unterbringen - und somit gleich einen gut dotierten 5-Jahresvertrag als dortiger Coach abgreifen. Und es gibt noch weitere (monetäre) Offerten. Ein Umstand, der so eigentlich verboten ist - eine ähnliche (deutlich gelungenere) Umsetzung dieser Art der Manipulation von Schutbefohlenen kann man sich mittels "Blue Chips" von Regisseur William Friedkin mit Nick Nolte, Shaquille O´Neal und Ed Harris geben.
Hier drin sind auch noch Robert Downey, Jr. (der in Michael Halls "L.I.S.A" schon dessen Partner/Baddie war) - mit einer entsetzlichen deutschen Synchronstimme - sowie Uma Thurman in ihrer ersten Filmrolle als Michal Halls Love Interest (eine Rolle die nun wirklich vollkommen beliebig ausfällt.
Als kurzer Ausflug für das Komplettistenherz - wobei ich mir kaum vorstellen kann, dass es jemanden gibt, der den wirklich in der Sammlung braucht...

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Freitag 5. Juni 2020, 22:24

MEINE TEUFLISCH GUTE FREUNDIN 8/10

Ein wirklich schöner Jugendfilm. Die beiden Hauptdarstellerinnen sind einfach Klasse, aber auch gut gecastet. Vor allem das letzte Drittel hat mir richtig gut gefallen.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Manni Sch. » Samstag 6. Juni 2020, 10:14

Das Gesetz bin ich 6,5/10

Lief letztens in einem Dritten: Rachefilm mit einem supercoolen Charles Bronson. Er ist Kürbisfarmer und böse Jungs wollen ihn zu etwas zwingen, was er nicht will. Ist etwas in die Jahre gekommen.

Der vorletzte Bond: Skyfall 8,5/10

Wieder deutlich besser als "Ein Quantum Trost". Schöne Locations, eine interessante Story und der große dramatische Showdown in Schottland. Super!

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von MH207 » Samstag 6. Juni 2020, 17:54

Double Feature

Die Unfassbaren (USA, 2013)

Macht immer noch Spaß, vor allem wenn die Illusionen für den Zuschauer (zusehends) sichtbar werden ... 7/10.


Die Unfassbaren 2 (USA, 2016)

Tatsächlich Erstsichtung. Holprige Einführung der neuen Hauptprotagonistin. Zusätzlich irritiert(e) mich die deutsche Synchro von Lizzy Caplan, die bei mir durch die Stimme aus "Masters of Sex" geprägt ist. Wirkt insgesamt ein wenig over the top, was das Finish für mich auch noch durch ein, zwei Twists zuviel unterstreicht ... 6,5/10. Leider hat sich dies auch im weltweiten Einspielergebnis niedergeschlagen, lediglich die massive Steigerung des chinesischen B.O. federte die Lücke zum Erstling immerhin fast gänzlich ab.

Das Threequel dürfte wohl ein typisches "Corona"-Opfer werden. Schade, wäre trotz des schwächeren Sequels nicht abgeneigt ...
Kinojahr 2020 (13.3.): B.O. 61,- bei 10 Bes.: UNSICHTBARE (+),PARASITE (o),1917 (+),21 BRIDGES (o),KNIVES OUT (+),JUMANJI2 (o),SW9 (o),EISKÖNIGIN II (o),GEHEIMNIS (+),JOKER (+) Kinojahr 2019 (17.11.):B.O. 124,50 bei 18 Bes.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Samstag 6. Juni 2020, 22:55

MISFIT (2019) 8/10

Ich weiß, insbesondere der liebe Scholley007 kann nichts mit diesem Film anfangen, aber mir hat er auch bei der Zweitsichtung gut gefallen. War daher im Kino also keine Eintagsfliege für mich. Der Film ist zuweilen natürlich zwar stark überzeichnet, aber gerade das macht ja neben der Chemie zwischen den Darstellern enorm Spaß.


MEINE TEUFLISCH GUTE FREUNDIN 9/10

Nein, kein versehentlicher Doppelpost zu gestern. Ich habe den Film tatsächlich gleich nochmal gesehen. Auch jetzt hat er wieder viel, viel Spaß gemacht. Mit Herz und sehr amüsant.


Als nächstes folgt für mich wohl mit MEIN BLIND DATE MIT DEM LEBEN und DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT wohl gleich der nächste German Doppelpack, da ich für spannende Stoffe wie den nachzuholenden STAR WARS V und BLOOD DIAMOND gerade einfach nicht in der passenden Stimmung bin, oder einfach nur zu kaputt nach einem arbeitsreichen Tag.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Manni Sch. » Sonntag 7. Juni 2020, 11:27

Jack Reacher 7,5/10

Krimi mit Tom Cruise und Rosamund Pike sowie Werner Herzog. Ich war damals sehr kritisch wegen der Besetzung von Tom Cruise als Jack Reacher. Als Kenner einiger Bücher von Lee Child wusste ich natürlich, dass Jack Reacher als imposante Persönlichkeit aufgrund ihrer Größe (knapp 2 m) und Körperbau geschildert wird. Aber Tom Cruise hat eine Ausstrahlung, die die fehlende Größe locker wettmacht.

The Untouchables 8,5/10

Krimi aus den 80ern mit Kevin Costner, Sean Connery, Andy Garcia und Patricia Clarkson in einer ihrer ersten Rollen. Der Kampf von Elliot Ness gegen Al Capone - heute schon ein Filmklassiker. Schöne Bilder, die die 30er Jahre sehr gut zum Leben erwecken sowie die Referenzszene an Panzerkreuzer Potempkin von Sergei Eisenstein - einfach ein toller und runder Film.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Sonntag 7. Juni 2020, 11:54

Alien Nation - Spacecop L.A. 1991 7.5/!0

Ähnlich wie in "District 9" Jahre später, sind Aliens auf der Erde notgelandet. Und inzwischen in der Gesellschaft - teilweise - assimiliert. Mit den entsprechenden rassistischen Vorbehalten, die uns Menschen ja so in die DNA gestanzt sind.
Als der Cop Sykes (James "Misery"/"Rollerball" Caan) seinen Partner bei einer Schießerei verliert, die von zwei Aliens ausgelöst wurde, nimmt er (nicht ganz uneigennützig) den ersten zum Detective ernannten Alien Sam Francisco (Mandy "Die Braut des Prinzen"/"Criminal Minds" Patinkin) als neuen Partner an - will er über diesen und dessen Verbindung in dem Alienviertel in dem er Dienst tut, an die Täter heran kommen.
Wie es sich für ein Buddymovie gehört, gibt es anfängliche Reibereien - doch die sind sehr bald ausgeräumt, als sich der eigentliche Plan hinter den Morden entpuppt. Und eines klar ist: Aliens sind auch "nur" Menschen....
Extrem kurzweilig und in seiner Allegorie auf menschliche Verhaltensweisen und Klischees sicher zutreffend.
Hat sich gelohnt, nach all den Jahren mal wieder vorbei zu schauen....

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Montag 8. Juni 2020, 09:31

DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN DER WELT 7,5/10

BLIND DATE habe ich gestern leider nicht mehr geschafft, dafür aber DAS SCHÖNSTE.

Hat mir erneut gut gefallen, die Musik ist echt klasse. Sollte mehr solche kreativen Filme geben.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Manni Sch. » Montag 8. Juni 2020, 10:58

Das Urteil 7,5/10

Justizthriller nach John Grisham mit TOP-Besetzung: John Cusack, Rachel Weisz, Dustin Hoffman, Gene Hackman. Der Film ist sehr spannend und zeigt die Verdorbenheit und die Manipulationsanfälligkeit der amerikanischen Justiz. Ein schöner Satz wird von Gene Hackman gesagt (aus dem Gedächtnis, sinngemäß): Dieser Fall ist zu wichtig, um darüber Geschworene entscheiden zu lassen.
Außerdem bekommt auch die Waffenindustrie - im Gegensatz zum Buch, da war es die Tabakindustrie - ihr Fett weg.

Black Christmas 3,5/10

Das Remake vom Remake, aus dem Jahr 2019. Einzige etwas bekanntere Schauspielerin, die ich eigentlich gerne sehe, ist Imogen Poots. Langweilig und unlogisch und blödsinnige Wendung am Ende. Nur selten kam Spannung auf.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Montag 8. Juni 2020, 12:13

Manni Sch. hat geschrieben:
Montag 8. Juni 2020, 10:58
Das Urteil 7,5/10

Justizthriller nach John Grisham mit TOP-Besetzung: John Cusack, Rachel Weisz, Dustin Hoffman, Gene Hackman. Der Film ist sehr spannend und zeigt die Verdorbenheit und die Manipulationsanfälligkeit der amerikanischen Justiz. Ein schöner Satz wird von Gene Hackman gesagt (aus dem Gedächtnis, sinngemäß): Dieser Fall ist zu wichtig, um darüber Geschworene entscheiden zu lassen.
Außerdem bekommt auch die Waffenindustrie - im Gegensatz zum Buch, da war es die Tabakindustrie - ihr Fett weg.
Für mich eindeutig einer der schwächeren Grisham-Verfilmungen. Ich finde noch heute DIE FIRMA ganz gut. Meine Favoriten sind aber ganz klar DIE JURY (Buch klasse umgesetzt!), DER KLIENT (Buch nie gelesen) und DER REGENMACHER (Buch klasse umgesetzt!). Am grauenhaftesten finde ich hingegen noch immer DIE KAMMER, obwohl mir das Buch echt gut gefallen hat.
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