ESC 2017

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Beitrag von student a.d. » Mittwoch 10. Mai 2017, 10:19

Glasklarer uneinholbarer Favorit schien bis gestern Italien, nun könnte eventuell Portugal doch noch Platz 1 holen. Vielleicht wird es ja wie bei Conchita? Italien oder Portugal scheint es aber wohl zu werden, womit ich auch absolut einverstanden wäre - es sind einfach zwei super Lieder.

Außerdem gefallen mir dieses Jahr noch Belgien, Frankreich, England und Ungarn. Letzterer muss aber erst einmal überaupt den Finaleinzug schaffen. :)

Deutschland scheint einigermaßen anzukommen und so zumindest nicht Letzter zu werden. Jamie Lee letztes Jahr hatte mit mir aber eigentlich besser gefallen.
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Re: ESC 2017

Beitrag von Capitol » Freitag 12. Mai 2017, 18:16

Ich habe "unseren" Beitrag erst ein einziges Mal gehört und mein erster Gedanke war: Ein Platz unter den letzten 5 ist "uns" wieder sicher.... :lol:
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Re: ESC 2017

Beitrag von kinofan43 » Samstag 13. Mai 2017, 06:07

Capitol hat geschrieben:Ich habe "unseren" Beitrag erst ein einziges Mal gehört und mein erster Gedanke war: Ein Platz unter den letzten 5 ist "uns" wieder sicher.... :lol:
Der Song ist bedeutend besser als die Jahre zuvor. Deutschland wird einen guten Mittelfeldplatz belegen. Gewinnen werden wir wohl damit nicht, aber auch nicht wieder letzter. Um den Sieg streiten wohl Portugal(Wieso?) und Italien(YEAH!!!!).

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Re: ESC 2017

Beitrag von MH207 » Samstag 13. Mai 2017, 08:59

Mir gefällt die neue Punktevergabe bzw. deren Präsentation weniger/nicht.

Natürlich macht es Sinn, beide Seiten auf Augenhöhe voten zu lassen. Dagegen ist auch wirklich nichts einzuwenden. Aber irgendwie ist damit für den (aufmerksamen) Zuschauer früher die Luft raus. Jedenfalls für diejenigen, die bei "Douze Points!" nicht nur mit den jubelnden Vertreter des jeweiligen Landes mitfiebern (oder auch nicht). Sondern heimlich auch mitrechnen. So zumindest meinen/unseren Eindruck. Vielleicht war auch letztes Jahr Zufall. Ich sag' ja nicht, dass in den Jahren zuvor die Entscheidung erst in den letzten zwei, drei Ländern gefallen ist.

Uns gefiel letztes Jahr dieses politische Brimborium (zumindest im Siegertitel) weniger, dieses Jahr wird es (mal wieder) großflächiger ausgetragen.

Kurzum, wir sind nach gefühlt 15 Jahren diesmal nicht "dabei".
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Re: ESC 2017

Beitrag von student a.d. » Samstag 13. Mai 2017, 09:17

MH207 hat geschrieben:Mir gefällt die neue Punktevergabe bzw. deren Präsentation weniger/nicht.

Natürlich macht es Sinn, beide Seiten auf Augenhöhe voten zu lassen. Dagegen ist auch wirklich nichts einzuwenden. Aber irgendwie ist damit für den (aufmerksamen) Zuschauer früher die Luft raus. Jedenfalls für diejenigen, die bei "Douze Points!" nicht nur mit den jubelnden Vertreter des jeweiligen Landes mitfiebern (oder auch nicht). Sondern heimlich auch mitrechnen. So zumindest meinen/unseren Eindruck. Vielleicht war auch letztes Jahr Zufall. Ich sag' ja nicht, dass in den Jahren zuvor die Entscheidung erst in den letzten zwei, drei Ländern gefallen ist.

Uns gefiel letztes Jahr dieses politische Brimborium (zumindest im Siegertitel) weniger, dieses Jahr wird es (mal wieder) großflächiger ausgetragen.

Kurzum, wir sind nach gefühlt 15 Jahren diesmal nicht "dabei".
Ich verstehe überhaupt nicht, weshalb der Zuschauer durch den aktuellen Modus früher als sonst Bescheid wissen soll, wer gewinnt. Natürlich weiß man nach den Jury-Votes wer eher weiter vorne landet und wer nicht, aber eben nicht wer gewinnt. Und zwar deshalb nicht, weil du ja bei der Bekanntgabe der Publikumsstimmen nicht weißt, ob nun für Deutschland zB 10 oder 30 Punkte vergeben werden. So war es ja auch letztes Jahr mit der Ukraine. Die hatten sich zwar auf die erste Position vorgeschoben, aber es hätte genau so auch noch Russland werden können. Das war in den Jahren zuvor wesentlich eintöniger. Da war schon spätestens nach 2/3 der Punktevergabe absehbar, dass Lena, Emile deForest oder zB dieser Typ aus Schweden gewinnt.
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Re: ESC 2017

Beitrag von Mark_G » Samstag 13. Mai 2017, 23:28

Also mein persönlicher Favorit ist Belgien...
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Re: ESC 2017

Beitrag von Invincible1958 » Sonntag 14. Mai 2017, 02:05

student a.d. hat geschrieben:
MH207 hat geschrieben:Mir gefällt die neue Punktevergabe bzw. deren Präsentation weniger/nicht.

Natürlich macht es Sinn, beide Seiten auf Augenhöhe voten zu lassen. Dagegen ist auch wirklich nichts einzuwenden. Aber irgendwie ist damit für den (aufmerksamen) Zuschauer früher die Luft raus.
Ich verstehe überhaupt nicht, weshalb der Zuschauer durch den aktuellen Modus früher als sonst Bescheid wissen soll, wer gewinnt.
Früher wusste man immer schon viel früher, wer gewinnen wird. Da war es teilweise sogar schon zu 100% klar, und es kamen danach noch sechs oder sieben weitere Länder, die ihre Punkte verkündeten.

Jetzt ist in der Theorie möglich, dass ein anderes Land am Ende gewinnt als beim Jury-Voting rauskam. Aber eben nur, wenn das Publikum anders abstimmt als die Jurys. Und das war ja dieses Jahr nicht der Fall. Da herrschte ja traute Übereinstimmung.

Und zwar zu Recht.
Der portugiesische Beitrag war für meinen Geschmack der mit Abstand beste.

Ich verstehe auch nicht, warum alle beim NDR immer sagen: Damit hätten wir nicht gerechnet, dass wir wieder da unten landen.

Es werden jedes Jahr ähnliche Lieder von Deutschland hingeschickt. Kurz umschrieben würde ich sie als Radio-Gedudel bezeichnen. Damit haut man niemanden mehr vom Hocker.
Das Problem ist, dass die deutsche Radiolandschaft aber genau auf solche Titel abfährt - der Rest von Europa aber nicht.

Egal wie gut ein deutscher Teilnehmer singt - wenn man das erreichen will, was Portugal geschafft hat, dann braucht man einen Künstler, der seinen eigenen Song geschrieben hat (oder halt im Team mit seiner Schwester ;-) ) und der dann sein authentisches Ding macht.
Aber nein: der NDR meint immer von außen ein Kunstprodukt schaffen zu können, in dem man eine kleine Casting-Show veranstaltet. So läuft es aber nicht.

Lena hat 2010 gewonnen, weil sie "anders" war als die anderen, und weil sie den (ich gebe es zu) fremdkomponierten Song zu ihrem eigenen gemacht hat.
Levina ist nicht anders, sie ist genauso wie viele Mädels, die ne Popkarriere starten wollen. Von ihrer Sorte gibt es tausende. Und sie hat dem Song auch keinen unverkennbaren eigenen Stempel aufgedrückt.

Nächstes Jahr sollten am besten nur Songwriter mit eigenen Songs teilnehmen. Und die Auswahl, wer dann für Deutschland teilnimmt, kann dann gerne in der TV entschieden werden,
aber bitte NICHT durch eine Publikumswahl.
Da sollten dann Leute ran, die diesen Wettbewerb richtig einschätzen können, und nicht danach gehen, was seit 30 Jahren im deutschen Radio läuft.
Und diese Leute sollten auch keine Promi-Jury sein, die nur da sitzt, weil sie prominent ist. Es müssen Leute sein, die die Gesamtsituation verstehen.

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Re: ESC 2017

Beitrag von Agent K » Sonntag 14. Mai 2017, 08:39

Invincible1958 hat geschrieben:Da sollten dann Leute ran, die diesen Wettbewerb richtig einschätzen können
Genau das soll es aus meiner Perspektive aber gar nicht sein. Man bastelt sich keinen ESC-Gewinner aus dem Musikpsychologie-Baukasten und der akribischen Analyse von möglichen Erwartungshaltungen, sondern man wählt ganz pragmatisch was persönlich "gefällt". Und wenn sich das nicht mit dem Geschmack einer wie auch immer gearteten Jury deckt, dann lebt man eben damit. Der ESC ist keine Fußball-WM...

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Re: ESC 2017

Beitrag von Capitol » Sonntag 14. Mai 2017, 09:58

kinofan43 hat geschrieben:
Capitol hat geschrieben:Ich habe "unseren" Beitrag erst ein einziges Mal gehört und mein erster Gedanke war: Ein Platz unter den letzten 5 ist "uns" wieder sicher.... :lol:
Der Song ist bedeutend besser als die Jahre zuvor. Deutschland wird einen guten Mittelfeldplatz belegen.
Ich kann es mir nicht verkneifen. Entschuldigung. Stimmt. Besser als 2016 und 2015. Vorletzter. Und zwar mit Recht. Wie kann man einen bestenfalls mittelprächtigen Song von einer zwar fehlerfrei singenden und gewiss liebreizenden jungen Frau in GRAU vor einer GRAUEN Lightshow OHNE jede Choreo und OHNE jeden (Dekorations-)Chor als Farbtupfer vortragen lassen ? Ein perfektes Leben in Grau. Echt deutsch. Das kann nicht funktionieren...

Glückwunsch an Portugal. Nicht mein Ding, aber wirklich mal "gegen den Strich".

Meine Favoriten waren ganz klar Italien und Norwegen. Ich finde das Classement alles in allem mal sehr in Ordnung.
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Re: ESC 2017

Beitrag von Invincible1958 » Sonntag 14. Mai 2017, 15:25

Agent K hat geschrieben:
Invincible1958 hat geschrieben:Da sollten dann Leute ran, die diesen Wettbewerb richtig einschätzen können
Genau das soll es aus meiner Perspektive aber gar nicht sein. Man bastelt sich keinen ESC-Gewinner aus dem Musikpsychologie-Baukasten und der akribischen Analyse von möglichen Erwartungshaltungen ...
Genau das meinte ich doch damit.

Mit "Wettbewerb richtig einschätzen" meine ich, dass die Verantwortlichen verstehen sollen, dass es eben KEIN Sieger-Muster gibt, nachdem man sich den Beitrag zusammenbaut.
Stattdessen sollen sie (wie der Gewinner aus Portugal richtig sagte) auf ehrliche Musik setzen.

Und die findet man nicht, indem man dutzende Ami-Songwriter beauftragt, ein paar Songs für ne Art Casting-Show zu schreiben,
bei der dann das TV-Publikum abstimmt.

Anders gesagt: wenn sich ein NDR-Verantwortlicher drei Straßenmusiker mit selbst komponierten Songs anhören würde,
und dann den wählt, dessen Song ihn am meisten berührt hat, dann wird dieses Lied mehr Erfolg beim ESC haben als alle aufwändig durch diverse Prozesse durchgelaufenden Werke der letzten Jahre.

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Re: ESC 2017

Beitrag von Agent K » Sonntag 14. Mai 2017, 18:27

Invincible1958 hat geschrieben:Genau das meinte ich doch damit.
Okay, dann habe ich dich falsch verstanden. Ich bin mir nämlich absolut sicher, dass unzählige Analytiker nun schon wieder am vermeintlichen Muster des aktuellen Siegers forschen, und die Ergebnisse werden wir dann in den nächsten beiden Jahren zu "hören" bekommen. Und gewinnen wird dann wahrscheinlich wieder ein absolut "stromlinienförmiger" Song :)

Bin übrigens gerade zufällig über die jodelnde Barbie aus Rumänien gestolpert. Hat mit gefallen. Könnte ich durchaus öfters hören und wäre zumindest mal eine erfrischende Alternative (nicht nur optisch) zum seit Dekaden nur noch ermüdenden Spaß-Monopol von Di-Jay Ötzi oder Jürgen Drews... :P

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Re: ESC 2017

Beitrag von MH207 » Sonntag 14. Mai 2017, 19:27

Ich habe mir mal die Results bzw. den Punkteverlauf angeschaut.

Also bevor die letzten zehn Punktevergaben der Televotings bekannt gegeben worden sind, war doch jedem erfahrenen ESC-Anhänger bereits klar, dass bestenfalls nur noch Bulgarien um den Sieg mitkämpfen kann. Der Vorsprung von Portugal war einfach zu groß. Und die Wahrscheinlichkeit ist mehr als gering, das ein von der Jury favorisierter Titel beim Publikum völlig durchfällt. Ich kann mich durchaus noch an Wettbewerbe mit dem alten Punkteverfahren erinnern, da war der Sieger nach 30 Ländern noch völlig offen.

Natürlich besteht der Reiz darin, dass Länder/Titel wie z.B. gestern aus Ungarn oder Rumänien, die bei der Jury wenig gerissen haben, wesentlich besser beim Publikum abschneiden und eine entsprechende Aufholjagd hinlegen. Aber es reicht mit viel Glück vielleicht mal in die Top 5 ...

Vielleicht sollte man zumindest nochmals an der Präsentation der Punktevergabe der Televotings feilen.

Und scheinbar sehe nicht nur ich das so. Schlechteste Einschaltquote/n seit 2009 ...
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Re: ESC 2017

Beitrag von Invincible1958 » Montag 15. Mai 2017, 23:46

Was die getrennte Präsentation der Punkte angeht,
hat diese gezeigt, dass die Jurys in einigen Ländern viel patriotischer die Punkte den Nachbarländern zuschieben als die TV-Zuschauer.

Früher hatte ich immer gedacht, dass die Jurys eher auf die Musik und weniger auf Vetternwirtschaft setzen.
Aber anscheinend ist es andersrum.

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Re: ESC 2017

Beitrag von Mattis » Dienstag 16. Mai 2017, 00:07

MH207 hat geschrieben:Ich habe mir mal die Results bzw. den Punkteverlauf angeschaut.

Also bevor die letzten zehn Punktevergaben der Televotings bekannt gegeben worden sind, war doch jedem erfahrenen ESC-Anhänger bereits klar, dass bestenfalls nur noch Bulgarien um den Sieg mitkämpfen kann. Der Vorsprung von Portugal war einfach zu groß. Und die Wahrscheinlichkeit ist mehr als gering, das ein von der Jury favorisierter Titel beim Publikum völlig durchfällt. Ich kann mich durchaus noch an Wettbewerbe mit dem alten Punkteverfahren erinnern, da war der Sieger nach 30 Ländern noch völlig offen.
Letztes Jahr führte Australien mit über 100 Punkten nach dem Juryvoting und wurde am Ende noch von der Ukraine abgefangen und selbst das von den Juries massiv abgewertete Russland, das fast 200 Punkte zurück lag, zog fast noch vorbei. Da ist alles möglich, das neue System hat schon seine Daseinsberechtigung.

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Re: ESC 2017

Beitrag von Mark_G » Sonntag 21. Mai 2017, 18:15

Invincible1958 hat geschrieben:Was die getrennte Präsentation der Punkte angeht,
hat diese gezeigt, dass die Jurys in einigen Ländern viel patriotischer die Punkte den Nachbarländern zuschieben als die TV-Zuschauer.

Früher hatte ich immer gedacht, dass die Jurys eher auf die Musik und weniger auf Vetternwirtschaft setzen.
Aber anscheinend ist es andersrum.
Da war ich auch überrascht - ich dachte wirklich, es liegt am Publikum, aber dass die Jurys so hemmungslos die Nachbarn beliefern hätte ich nicht gedacht...
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