Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von Lativ » Samstag 29. Dezember 2018, 16:52

scholley007 hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 16:28
Die Reaktionen des Publikums auf den Trailer vor 'Der Junge muss an die frische Luft' waren gelinde gesagt mit 'Was soll das?' am treffendsten umrissen.
Das werden vermutlich Endbesucherzahlen hierzulande wie Schweigers Kino-'Tschiller'.
Warner täte gut daran, gänzlich auf den Start zu verzichten.
Dafür kamen 'Die Goldfische' hervorragend an.
Vermutlich, von den erdachten 1,5 Mio. Kinogängern darf sich meine Person verabschieden, wenn er maximal ein drittel schafft muss er schon zufrieden sein.
Ihn hierzulande zu Veröffentlichen ist eh bescheuert wo man das Original kennt.

Auf die 'Goldfische' setz ich große Hoffnung hinsichtlich eines Hits, erfreulich das er beim Publikum zu Punkten weiß. :)

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von Invincible1958 » Samstag 29. Dezember 2018, 17:15

scholley007 hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 16:28
Die Reaktionen des Publikums auf den Trailer vor 'Der Junge muss an die frische Luft' waren gelinde gesagt mit 'Was soll das?' am treffendsten umrissen.
Ob die Zuschauer, die so reagieren, auch immer so reagieren, wenn sie Trailer zu anderen Remakes sehen?
"Der Vorname" wäre ein aktuelles Beispiel. Da habe ich kaum solche Reaktionen wahrgenommen, obwohl die erste Verfilmung grad mal sechs Jahre zurückliegt.

Zum Glück ist "No Manches Frida" hierzulande nie ins Kino gekommen, weil man anders als jetzt genau mit solchen Reaktionen gerechnet hat:

[YouTube]http://www.youtube.com/watch?v=iG68gwg1Bs0[/YouTube]

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von scholley007 » Samstag 29. Dezember 2018, 17:31

@Invincible: bin grad nicht sicher ob das frz Original von ' 'Der Vorname' die hiesigen Kinos erreicht hatte. Und wenn können das kaum mehr als 350.000 über die Arthaus- Bildungsbürgerschiene gewesen sein. Wenn zwischen Original und Remake dann auch noch 5 Jahre liegen, aieht die Sache anders aus. Man hat ja beim deutschen 'Vornamen' auch auf deutsche Sehgewohnheiten und entsprechende Charakterzeichnung Rücksicht genommen.
Bei 'Head full of honey' hat man den Eindruck, dass Schweiger seinen Film 1:1 kopiert hat. Anstatt sich allein mal die Frage zu stellen, wie Venedig-affin amerikanisches Publikum so ist. Ich hätte das im Remake entweder in New Orleans oder an den Niagarafällen enden lassen... zumindest an einem für die Anerikaner relevanteren Urlaubsort.
Letztendlich hinkt der Vergleich zwischen einem Film wie 'Der Vorname' und 'Honig im Kopf' deshalb schon, weil 'Honig im Kopf' mit seinen über 7 Millionen Zuschauern vor 3 Jahren quasi - wie der von dir erwähnte 'Fack ju Göehte' (dessen mexikanisches Remake hierzulande weder auf DVD noch als Stream auftauchte) - deutsches filmisches Kulturgut darstellt, das nun jedem bekannt sein dürfte. Selbst bei einer Million Zuschauer sollte das 'Vorname'-Remake hierzulande in der Breite der Wahrnehmung niemals so bekannt sein und werden.

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von Invincible1958 » Samstag 29. Dezember 2018, 18:01

scholley007 hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 17:31
@Invincible: bin grad nicht sicher ob das frz Original von ' 'Der Vorname' die hiesigen Kinos erreicht hatte. Und wenn können das kaum mehr als 350.000 über die Arthaus- Bildungsbürgerschiene gewesen sein. Wenn zwischen Original und Remake dann auch noch 5 Jahre liegen, aieht die Sache anders aus. Man hat ja beim deutschen 'Vornamen' auch auf deutsche Sehgewohnheiten und entsprechende Charakterzeichnung Rücksicht genommen.
Bei 'Head full of honey' hat man den Eindruck, dass Schweiger seinen Film 1:1 kopiert hat. Anstatt sich allein mal die Frage zu stellen, wie Venedig-affin amerikanisches Publikum so ist. Ich hätte das im Remake entweder in New Orleans oder an den Niagarafällen enden lassen... zumindest an einem für die Anerikaner relevanteren Urlaubsort.
Letztendlich hinkt der Vergleich zwischen einem Film wie 'Der Vorname' und 'Honig im Kopf' deshalb schon, weil 'Honig im Kopf' mit seinen über 7 Millionen Zuschauern vor 3 Jahren quasi - wie der von dir erwähnte 'Fack ju Göehte' (dessen mexikanisches Remake hierzulande weder auf DVD noch als Stream auftauchte) - deutsches filmisches Kulturgut darstellt, das nun jedem bekannt sein dürfte. Selbst bei einer Million Zuschauer sollte das 'Vorname'-Remake hierzulande in der Breite der Wahrnehmung niemals so bekannt sein und werden.
Das weiß ich alles.

Ich wollte nur eine gewisse "Arroganz" der Zuschauer aufzeigen, die meinen, dass ein Remake eines großen bekannten Hits "Kopfschütteln" hervorbringen dürfe, aber bei anderen Filmen, die man nicht wirklich kennt, kann alles fünf Mal kopiert werden, um am Ende womöglich auch noch zu glauben, das deutsche Remake sei das Original. Denn häufig feiern die Leute Filme, von denen sie gar nicht wissen, dass es sich um ein Remake handelt (z.B. "The Departed"), verfluchen solche Filme aber, wenn sie das Original kennen und lieben.

Am Ende wird das Remake ja nicht schlechter, NUR WEIL es ein Remake ist. Von daher zeugen solche Reaktionen nicht von viel Verstand.

Zwischen "Honig im Kopf" (2014) und "Head Full of Honey" (Kinostart 2019) liegen für das deutsche Publikum auch fast 5 Jahre, also ähnlich wie beim Vornamen.

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von Lativ » Sonntag 30. Dezember 2018, 02:16

Ein Remake macht nur sinn wenn das Original Uralt ist und der Stoff Potenzial hat Geupdated zu werden und wenn das Original Qualitativ nicht sein volles Potenzial ausgeschöpft hat.
Ein Beispiel ist 'Die Unendliche Geschichte' weil 1. Technik HEUTE und 2. Man noch mehr aus Endes Vorlage rausholen kann denn er selbst war zu Lebzeiten nicht mit dem Ergebnis zufrieden. Persönlich liebe ich den ersten, der zweite geht auch noch.
P.Jackson war mal im Gespräch, aber dann ohne 3-D und null Amerikanischen 'Flair' wie beim dritten Teil.

Ein Remake zu machen weil welche meinen immer eine Extrawurst gebraten bekommen zu müssen weil sie schlicht faul sind und nicht interessiert an anderen Kulturen weil ihre ja sowieso die einzig wahre ist, ist falsch. Stell dir mal vor alle wären so drauf, was es dann Remakes Hageln würde.

Top Gun ist mir zu Amerikanisch, deshalb packen wir Jan Josef Liefers in einen Bundeswehr Jet und lassen ihn sein eigenes Abenteuer erleben. :lol:

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von Invincible1958 » Sonntag 30. Dezember 2018, 16:27

Lativ hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 02:16
Top Gun ist mir zu Amerikanisch, deshalb packen wir Jan Josef Liefers in einen Bundeswehr Jet und lassen ihn sein eigenes Abenteuer erleben. :lol:
Aber genau das machen doch alle Filminsudtrien.
"Der Vorname" (2012) ist mir zu französisch, also drehen wir den Film selbst nochmal.

"Mou gaan dou" (2002) ist uns zu chinesisch, also drehen wir ihn neu mit Jack Nicholson ("The Departed", 2006), auch nur 4 Jahre nach dem Original.
Und nur, weil die Amis und auch die Deutschen (bzw. die deutschen Filmverleiher) zu faul sind, das Original entweder mit UT oder synchronisiert ins Kino zu bringen.

Wo ist der Unterschied?

Oder "Spider-Man" (2002) und "The Amazing Spider-Man" (2012). Warum muss nach 10 Jahren die gleiche Geschichte nochmal mit einem anderen Schauspieler verfilmt werden?

Nur um es klarzustellen: ich halte "Head Full of Honey" auch für überflüssig.
Aber nicht aus dem Grund, weil es ein Remake eines 4 Jahre alten Films ist, sondern weil es künstlerisch wohl nicht geklappt hat, einen guten Film hinzubekommen.

Auf das x-te Remake von "A Star Is Born" hat auch niemand gewartet - trotzdem hat das Publikum den Film angenommen, obwohl er nichts neues erzählt. Man hätte sich auch zuhause auf DVD Barbra Streisand und Kris Kristofferson ansehen können, oder eine der unzähligen Fassungen davor.

Kurz zusammengefasst: es gibt keine Regel, dass nur "alte" Film ein Remake bekommen dürfen.

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von Agent K » Sonntag 30. Dezember 2018, 22:22

Invincible1958 hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 18:01
Am Ende wird das Remake ja nicht schlechter, NUR WEIL es ein Remake ist. Von daher zeugen solche Reaktionen nicht von viel Verstand.
Ich halte mich für relativ aufgeschlossen, was Remakes angeht. DEPARTED konnte ich nie leiden, da hab ich mir anschließend auch das Original noch besorgt und fand es sogar besser. Jacksons KING KONG bleibt für mich eines der besten Remakes aller Zeiten. Aber gerade bei Filmen, die mir gut gefallen haben, mit denen vielleicht Erinnerungen oder ein Stück Zeitgeist verbunden sind, oder die den Höhepunkt der Filmkarriere eines geschätzten Darstellers bilden, lasse ich mir die "Arroganz" auch nicht nehmen, sie von vorne herein nicht zu mögen und abzulehnen. Wenn mir kein vernünftiger Grund einfallen will, der ein Remake für mich rechtfertigt, dann ist die Geschichte gegessen. So habe ich beispielsweise an neuere Remakes von Klassikern wie STRAW DOGS, PAPILLON, EXODUS, oder BEN HUR nie auch nur einen Gedanken verschwendet, weil schon der Vorgänger (manchmal ja auch schon ein Remake) einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, den ich mir bewahren will. Da fällt mir nichts ein, was ein Remake noch groß verbessern könnte. Hat für mich auch gar nicht viel mit Verstand zu tun, sondern ist ein verklärte Würdigung jenes Filmes, der mich zuerst beindruckt hat...

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von Invincible1958 » Sonntag 30. Dezember 2018, 23:51

Agent K hat geschrieben:
Sonntag 30. Dezember 2018, 22:22
Invincible1958 hat geschrieben:
Samstag 29. Dezember 2018, 18:01
Am Ende wird das Remake ja nicht schlechter, NUR WEIL es ein Remake ist. Von daher zeugen solche Reaktionen nicht von viel Verstand.
Ich halte mich für relativ aufgeschlossen, was Remakes angeht. DEPARTED konnte ich nie leiden, da hab ich mir anschließend auch das Original noch besorgt und fand es sogar besser. Jacksons KING KONG bleibt für mich eines der besten Remakes aller Zeiten. Aber gerade bei Filmen, die mir gut gefallen haben, mit denen vielleicht Erinnerungen oder ein Stück Zeitgeist verbunden sind, oder die den Höhepunkt der Filmkarriere eines geschätzten Darstellers bilden, lasse ich mir die "Arroganz" auch nicht nehmen, sie von vorne herein nicht zu mögen und abzulehnen. Wenn mir kein vernünftiger Grund einfallen will, der ein Remake für mich rechtfertigt, dann ist die Geschichte gegessen. So habe ich beispielsweise an neuere Remakes von Klassikern wie STRAW DOGS, PAPILLON, EXODUS, oder BEN HUR nie auch nur einen Gedanken verschwendet, weil schon der Vorgänger (manchmal ja auch schon ein Remake) einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, den ich mir bewahren will. Da fällt mir nichts ein, was ein Remake noch groß verbessern könnte. Hat für mich auch gar nicht viel mit Verstand zu tun, sondern ist ein verklärte Würdigung jenes Filmes, der mich zuerst beindruckt hat...
Das unterschreibe ich so.

Du schreibst "Wenn mir kein vernünftiger Grund einfallen will, der ein Remake rechtfertigt": im Fall von "Honig im Kopf" (2014), der für mich kein perfekter Film ist, wäre so ein Grund ja, ihn noch besser hinzubekommen, in dem man die Geschichte nochmal erzählt.
Anscheinend waren die Besucher, die beim Trailer zum Remake den Kopf geschüttelt haben, alle Fans des Originals.

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von scholley007 » Montag 31. Dezember 2018, 00:31

@Invincible: es ist von vornherein müßig, sich auch nur einen Gedanken darüber zu machen, ob Schweiger seinen Film mittels Remake auch nur ansatzweise verbessern wollte-
Um ihn mal selbst zu zitieren: als "Tschiller: Off Duty" herauskommen sollte, postete er auf seiner facebook-Seite die Aussage, dass nur sein Regisseur Christian Alvart (der auch alle vier "Tatort"-Episoden inszenierte) und er - Til - selbst "die Craft" besitzen würden.
Ich denke, das lässt enorm viel Spielraum (ironischer Unterton ganz fett!) für eventuelle Korrekturen an etwaigen Filmen.
Die Besucherzahlen gaben ihm recht - Ende des Gedankens.

Ich zähle mich auch zu den Befürwortern des Originals - nicht weil er erzählerisch wirklich Neuland betreten hätte, sondern weil er es schaffte ein (mittlerweile noch drängenderes Thema) mittels eines Unterhaltunsfilms quais in die "Mitte der Gesellschaft" zu pflanzen. Dasselbe schafft soeben "Der Junge muss an die frische Luft".
Wobei es Caroline Link besser gelingt diese menschlichen Katastrophen weniger "soft" inszeniert zu servieren, als es Schweiger in seiner patentierten C&A-Optik abliefert. Er ist und bleibt diesbezüglich jemand, bei dem alles IMMER "MEHR" bleiben wird....

Dennoch verteidige ich "Honig im Kopf" auch heute noch.
Ich hätte es nur weiterhin besser gefunden, wenn ein amerikanischer Regisseur/ eine amerikanische Regisseurin der Thematik angenommen hätte.

Und die beiden letzten Remakes, die ich den Originalen für überlegen ansehe, sind "Footloose" und "Elliot, der Drache".
Und da "Departed" erwähnt wurde: ich kannte das asiatische Original tatsächlich vorher. Und finde es nach wie vor besser.
Was in erster Linie daran liegt, dass ich nie ein Anhänger von Martin Scorsese war.
Und in "Departed" Jack Nicholson einfach ein so gewaltiger Schwachpunkt ist (nach den ersten 15 Minuten, in denen er erschreckend großartig ist) - einfach weil er dann seine "Jack-Routine" von der Leine lässt.
Und ihm sein Regisseur einfach keinen Einhalt gebietet.
Gottseidank sind diCaprio und Damon so professionell, dass sie das tatsächlich größtenteils aufgefangen bekommen.

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von student a.d. » Sonntag 20. Januar 2019, 07:10

Gestern lief der Trailer vor MANHATTAN QUEEN. Ich fand sehr amüsant, dass mit keinem Wort darauf hingewiesen wurde, dass dies ein Film von Til Schweiger ist.
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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von MH207 » Sonntag 20. Januar 2019, 11:12

Na ja, außer dass das "barefoot" Logo groß auftaucht ...
Kinojahr 2020 (15.1.): B.O. 17,50 bei 3 Bes.: EISKÖNIGIN II (o),GEHEIMNIS (+),JOKER (+) Kinojahr 2019 (17.11.):B.O. 124,50 bei 18 Bes.: TERMINATOR:DF (o),ES II (o),RAMBO V (-),AD ASTRA (+),ANGEL/FALLEN (-),AVENGERS:ENDGAME (o),PETS2 (o)

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von student a.d. » Sonntag 20. Januar 2019, 11:20

MH207 hat geschrieben:
Sonntag 20. Januar 2019, 11:12
Na ja, außer dass das "barefoot" Logo groß auftaucht ...
Mag sein. Aber ich glaube nicht jeder Kinogänger assoziiert dieses Logo automatisch auch mit dem Schweiger, Til.
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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von scholley007 » Sonntag 20. Januar 2019, 15:43

Vielleicht möchte er ja seinen Namen nach des Flops in den USA mit dem Remake hierzulande assoziiert wissen.... who knows? _blind
Wenn es ein Hit geworden wäre, hätte das vermutlich wieder ganz anders ausgesehen....

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von scholley007 » Mittwoch 20. März 2019, 17:45

ich ziehe meine Prognose hierfür bezüglich einem BO in Höhe von "Tschiller: Off Duty" zurück - das werden nie und nimmer 150.000 gesamt.....

Nachdem nun aus Schweigers "Klassentreffen"-Trilogie nix wird, sollte er sich mal überlegen, wie es nu weitergeht.
Vielleicht mal eine "kreative Pause" von wenigstens einem Jahr und dann mal mit etwas frischem wieder kommen. Die seit 2005 gerittene Masche bezüglich Patchworkfamilienkomödienromantik mit C&A-Werbespotoptik hat sich inzwischen tot geritten.
Ich wäre keineswegs traurig, wenn ihm nochmal ein Wurf a la "Keinohrhasen" oder "Honig im Kopf" gelingen würde - er sollte die Zeit dazwischen nur nicht mit solchen Mengen an Sequels (ohne einen Funken Inspiration) vergeuden.

Ach ja - ich werde mir den jetzt tatsächlich im Kino geben. Und sei es nur, um all meine inzwischen angewachsenen Vorurteile bestätigt zu sehen.
Sollte ich eines besseren belehrt werden - wie das Remake von "Footloose" es damals bei mir geschafft hat - werde ich entsprechendes hier kund tun.

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von arni75 » Mittwoch 20. März 2019, 17:48

Klassentreffen 2.0 geht doch aber in Produktion?

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von student a.d. » Mittwoch 20. März 2019, 18:32

scholley007 hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 17:45
ich ziehe meine Prognose hierfür bezüglich einem BO in Höhe von "Tschiller: Off Duty" zurück - das werden nie und nimmer 150.000 gesamt.....

Nachdem nun aus Schweigers "Klassentreffen"-Trilogie nix wird, sollte er sich mal überlegen, wie es nu weitergeht.
Vielleicht mal eine "kreative Pause" von wenigstens einem Jahr und dann mal mit etwas frischem wieder kommen. Die seit 2005 gerittene Masche bezüglich Patchworkfamilienkomödienromantik mit C&A-Werbespotoptik hat sich inzwischen tot geritten.
Ich wäre keineswegs traurig, wenn ihm nochmal ein Wurf a la "Keinohrhasen" oder "Honig im Kopf" gelingen würde - er sollte die Zeit dazwischen nur nicht mit solchen Mengen an Sequels (ohne einen Funken Inspiration) vergeuden.

Ach ja - ich werde mir den jetzt tatsächlich im Kino geben. Und sei es nur, um all meine inzwischen angewachsenen Vorurteile bestätigt zu sehen.
Sollte ich eines besseren belehrt werden - wie das Remake von "Footloose" es damals bei mir geschafft hat - werde ich entsprechendes hier kund tun.
Scholley007 - ich bitte dich sehr herzlich aber den Film nicht schon nach 15 Minuten zu verlassen. :winken: Ich bin mir sicher, dass du mindestens 2/3 durchhätlst. ;)
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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von MH207 » Mittwoch 20. März 2019, 19:38

arni75 hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 17:48
Klassentreffen 2.0 geht doch aber in Produktion?
Zumindest ist lt. Medienboard Berlin-Brandenburg die Förderung über EUR 500.000,00 zugesagt worden.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Förderzusage ohne entsprechenden Produktionsstart bewilligt worden wäre ...
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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von scholley007 » Mittwoch 20. März 2019, 20:24

@student: Ich schau den auf jeden Fall bis zum bitteren Ende. Sowohl '1 1/2 Ritter' als auch 'Klassentreffen 1.0' haben mich bezüglich dem 'Humor' Schweigers katatonisch abgehärtet.

student a.d.
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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von student a.d. » Montag 25. März 2019, 17:03

https://www.welt.de/kultur/kino/article ... bekam.html

Interessanter Artikel wie ich finde :)
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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von Invincible1958 » Montag 25. März 2019, 19:23

student a.d. hat geschrieben:
Montag 25. März 2019, 17:03
https://www.welt.de/kultur/kino/article ... bekam.html

Interessanter Artikel wie ich finde :)
Darin wird unter anderem bemängelt, dass der Film gar nicht in Deutschland spielt, und deshalb nicht soviel Fördergelder hätte erhalten sollen.
Das trifft aber auch auf viele andere englisch-sprachige Produktionen zu, die zum Teil nur Alibi-mäßig in Deutschland ein paar Drehtage haben, damit sie das deutsche Geld mitnehmen können.

Welchen Grund hätte sonst z.B. Jim Jarmusch gehabt, einen Teil von "Only Lovers Left Alive" in Hamburg zu drehen?
Keine Szene des Films spielt in Deutschland.

Und da gäbe es Beispiele ohne Ende.

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von kinofan43 » Dienstag 26. März 2019, 14:31

Ich denke die ganz große Zeit von Til Schweiger ist vorbei. Er sollte sich ne Pause gönnen und sich dann ähnlich wie Bully Herbig neu erfinden. Und sich dabei und seinen Familienklüngel etwas zurücknehmen. Wir wäre es wenn er bei einem Film einfach "nur" Regie führt? Und sich vielleicht mal anderen Themen widmet, als immer wieder im Grunde genommen, den selben Film zu drehen. Das gleich gilt auch für seinen Freund Schweighöfer.

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Re: Head Full of Honey (Til Schweiger, 2018)

Beitrag von Mattis » Dienstag 26. März 2019, 15:23

kinofan43 hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 14:31
Ich denke die ganz große Zeit von Til Schweiger ist vorbei. Er sollte sich ne Pause gönnen und sich dann ähnlich wie Bully Herbig neu erfinden. Und sich dabei und seinen Familienklüngel etwas zurücknehmen. Wir wäre es wenn er bei einem Film einfach "nur" Regie führt? Und sich vielleicht mal anderen Themen widmet, als immer wieder im Grunde genommen, den selben Film zu drehen. Das gleich gilt auch für seinen Freund Schweighöfer.
Keinohrhasen
1/2 Ritter
Kokowääh
Schutzengel
Honig im Kopf
Connie&Co
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Das alles in 11 Jahren.

Mit ein wenig Phantasie kann man Keinohrhasen und Kokowääh in eine Kategorie stecken.

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