Wichtigste Neuerung: Der Einmarsch der Athleten an 4 Versch. Orten...Mailand, Cortina, Livigno und Predazzo.
Ziemlich ungewohnt, dennoch könnte das ein Modell für die Zukunft sein, bleibt abzuwarten ob sich dies durchsetzen wird. Persönlich vermisse ich schon das große zusammentreffen aller Athleten da dies ein stimmiges Gesamtbild schuf. Technisch wiederum lief diese alternative aber reibungslos ab.
Ebenso ungewohnt, das die Nationen nicht nach den Engl. Namen einliefen sondern den Ital. was die reihenfolge z.b. stark veränderte so z.b. bei den Philippinen welchem im Ital. mit F anfangen. Finde aber gut das man von Seiten der Gastgeber darauf bestand, etwas das man in Deutschland vermutlich vermissen würde.
Ansonsten ein Geschmackvoll umgesetztes Programm, fast ohne große Überraschungen in der Italien seine Kultur u.a. Tanz und Kunst, die Identität Feierte wobei mir der zweite teil mit der Zeitreise weil er etwas ungezwungener wirkte und mehr Freude versprühte besser gefallen hat. Die Zusammenführung der Olympischen Ringe geht kaum besser und war optisch sehr ansprechend, wie auch das Bühnendesign.
Mariah Carey für Gianna Nannini erschloss sie mir abseits von ihrer klanglichen Qualität nicht so wirklich, dann hätte man auch Stevie Wonder für Andrea Bocelli einfliegen können. Zumal der Auftritt von M.C. wirklich sehr knapp war und das Original in dem fall, auf den Song bezogen, besser klingt. Lang Lang...wie immer...Top !
Outfit der Athleten, einige Favoriten waren dabei z.b. Island, Schweiz und auch die USA ganz Klassisch. Das Deutsche Outfit bewerte ich Zwiegespalten, das Print Design strahlte das gleichgewicht aus Dezent und doch auffallend aus, warum allerdings statt als Jacke bis zur Hüfte, in diesen Poncho oder Wingsuit vermag nur Adidas zu erklären. Das hässlichste Outfit, und das wo ich sie als extrem Stilsicher wahrnehme tragen völlig überraschend die Italiener. Ein Grauer Bergarbeiter Sack dem sowohl Raffinesse als als Klassische Eleganz fehlten.
Tom Barthels und Giovanni Di Lorenzo waren ein überzeugendes Kommentator Doppel, sehr angenehm.
Charlize Theron mit wichtiger Rede für den Frieden sah umwerfend vom Styling aus.
Brenda Lodigiani war die Überraschung, die Präsentation der Gestenreiche Sprache war ein witziger einfall, das muss ich schon sagen.
Kritikwürdig sind die Sitzplatzpreise...700-2000 Euro, ein Preis der Gesellchaftlich nicht zusammenführend ist.
Das Olympische Feuer, wirkt zwar wie ein Brennofen, aber das äußere Konstrukt wertet es auf. Auf der anderen seite kann man es auch als übergroßes Auge interpretieren in deren mitte, der Pupille, sinnbildlich das Feuer der Athleten lodert. So würde ich es beschreiben.
Die Reden nach gewohnter Standardprozedur, teils ermüdend, inhaltlich aber vorallem in der länge.



